KBC - History

18. / 19. Jahrhundert - Grand Prix der Stoffdrucker

1753 (offizielles Gründungsjahr):
Johann Friedrich Küpfer übernimmt mit finanzieller Unterstützung von Peter Merian aus Basel das Lörracher Unternehmen und führt es zu einer ersten Blüte.

1808:
Nach vierjährigem Betriebsstillstand kaufen die Brüder Merian aus Basel und die Unternehmer Koechlin aus Mulhouse die Indienne-Druckerei. Sie beginnen als „Großherzoglich Badische Zitz- und Cotton-Fabrik mit der Produktion. Die Koechlins behalten die Firma bis zum Jahre 1917 im Familienbesitz.

1819:
Die Gebrüder Merian scheiden aus dem Unternehmen aus, es entsteht die Firma Nicolas Koechlin & Gebrüder mit Stammhaus in Mulhouse.

1831:
Teilung des deutsch-französischen Gesamtunternehmens in drei selbstständige Teile. Die Lörracher Firma wird nun von Peter und Eduard Koechlin geführt.

1836:
Umwandlung der Indienne-Druckerei in Peter Koechlin & Söhne.

1843:
Der Chemiker und Kaufmann Léon Baumgartner tritt als weiterer Geschäftsführer in die Firma ein.

1876 – 1892:
Horace Koechlin führt die KBC als Chef-Chemiker an die Spitze der internationalen Nouveauté-Druckereien.

1897:
Umwandlung des Privatbetriebes in die Manufaktur Koechlin, Baumgartner & Cie. AG, die noch im Besitz der Familie Koechlin bleibt. Diese Firmierung der KBC ist in umgewandelter Form als GmbH bis heute gültig.

Fakten
400

Mitarbeiter

100

% Leidenschaft

9200000

Meter Inkjet p.a.

10500000

Meter Rotation p.a.

2800000

Meter Segeltuch p.a.

20. Jahrhundert - Jahrzehnte des Wiederaufbaus

1917:
Der deutsche Reichskanzler erlässt eine Verordnung gegen französischen Kapitalbesitz, so dass die Familie Koechlin enteignet und die KBC deutsch wird.

1918:
KBC kann während und nach den beiden Weltkriegen die Produktion ohne nennenswerte Unterbrechungen weiterführen.

1928:
Große Feierlichkeiten anlässlich des 175-jährigen Firmenjubiläums. Die Aktien gehen vom deutschen Blumenstein-Konzern an die französische Industriegruppe Lederlin-Thaon über. Sie gründete 1935 als Gillet-Thaon-Konzern zusammen mit Dolfuss-Mieg & Cie (DMC) die Texunion.

1945:
KBC kann während und nach den beiden Weltkriegen die Produktion ohne nennenswerte Unterbrechungen weiterführen.

1953:
Große Feierlichkeiten zum 200-jährigen Firmenjubiläum. Anlässlich des 200-jährigen Bestehens der KBC stattet Bundespräsident Theodor Heuss dem Unternehmen einen Besuch ab; Bundeskanzler Ludwig Erhard besucht den KBC-Stand auf der Frankfurter Messe.

1949 – 1960:
KBC entwickelt sich im Nachkriegsjahrzehnt zur führenden Stoffdruckerei Europas. Neben der Pflege des Inlandsgeschäfts expandiert der Export des Lörracher Unternehmens.

1935 – 1965:
Der Schweizer Chemiker und Kolorist Hans Stössel leitet erfolgreich die KBC. Im Dritten Reich wird die Fertigung von KBC als nicht kriegswichtige Produktion eingestuft und ab 1938 vom Reichskommissar für Behandlung für feindliches Vermögen verwaltet.

20. / 21. Jahrhundert - "Dress for success"

1965:
Hans Unterseh übernimmt als Vorstandvorsitzender die Geschäftsleitung und führt die KBC hin zum international operierenden Konzern mit Millionen- und 1990 sogar mit Milliardenumsatz.

1995:
Hans Unterseh zieht sich aus der Geschäftsleitung zurück.

1992 – 1998:
Einbindung der KBC in den DMC-Konzern mit raschen Wechseln in der Geschäftsleitung und den Unternehmensstrategien. KBC gehörte seit den 70er Jahren zu 100 Prozent zu DMC.

1999:
Die Gruppe Daun & Cie. AG kauft das vom Konkurs bedrohte Unternehmen; Hans Unterseh kehrt als Vorsitzender des Aufsichtsrates bis August 2006 in das Unternehmen zurück.

2001:
Henri Rowienski übernimmt als Geschäftsführer die Leitung des Unternehmens.

2003:
Am 30. August feiert die KBC ihr 250-jähriges Firmenjubiläum und zählt damit zu den ältesten und traditionsreichsten Betrieben Europas.

2005:
Unter der erfolgreichen Leitung von Henri Rowienski entwickelt sich KBC zum führenden Inkjet-Drucker Europas und ist mittlerweile in diesem Bereich der größte Anbieter.

2009:
KBC behauptet sich in der weltweiten Finanzkrise als stabiles Traditionsunternehmen der internationalen Nouveauté-Branche mit dem Slogan „Creativity for you“.

2010:
Eröffnung eines repräsentativen Schaudepots mit den wertvollsten Kernbeständen des Firmenarchivs.